Kartenmaterial: Alltagsleben Tokyo

Dienstag, 31. Juli 2007

Sumidagawa Hanabi

In Tokyo gibt es zwei Ereignisse bei denen sich viele Menschen auf kleinen Raum konzentrieren: Hanami und Hanabi. Bloss nicht verwechseln! Das erstere ist Ende März und ist das Kirschblütenfest und zweiteres ist das größte Feuerwerk in Japan und findet am letzten Samstag im Juli statt. Glücklicherweise konnte ich beide Events mitnehmen. Wie beim Hanami war ich auch diesmal mit Kollegen vor Ort. Einen Sitzplatz haben wir erst gar nicht versucht zu suchen, ist eh nur verschwendete Zeit. Vorallem da gefühlte 90% der Sitzplätze eh nur dazu dienen die Geräuschkulisse des Feuerwerks zu genießen. Entlang des Flusses hatte man den besten Ausblick, welcher oft von Bäumen getrübt wurde. Trotzdem war es einfach nur umwerfend. Die Japaner wissen wie man ein Feuerwerk veranstaltet. Da gegen sah das Neujahrsfeuerwerk in Berlin eher aus wie Bolles Tischfeuerwerk für 99 Cent, Euro wohlgemerkt. Neben den tollem Schauspiel gab es auch wieder viel zu viele Menschen und brüllende Polizisten die jedem freundlich auf japanisch erklärt haben warum den bitte weiter gehen solle. Leider ist mein japanisch nicht so gut, somit konnte ich dem nicht immer Folge leisten.
Sumidagawa hanabi

Da das Feuerwerk nur bis 20:30 ging, blieb noch genug Zeit für einen Abstecher in die Tokyo Icebar gesponsert von Absolute Vodka.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Grillen und Taiko Festival in Kumagaya

Hallo!

Dieses Wochenende wurde ich von unseren Dormitory Eltern zum Grillen am Fluss eingeladen. War sehr lustig und lecker, obwohl die Japaner nicht sogenau wissen warum beim Grillen Bier zum ablöschen genutzt wird. Nach 7Std dauer grillen und essen wollte ich nur noch schlafen. Am Tag danach ging es auf ein Festival in Kumagaya.
Strassenfest auf japanisch. Viele Menschen in Yukatans, ich glaube das ist die Sommerversion vom Kimono.
Soziale Kontakte

Dieses Wochenende geht es nach Tokyo zum Sumida Fluss Feuerwerk, das größte Feuerwerk in Japan.

Bis dann und eine schöne Woche

Dienstag, 17. Juli 2007

Juli: Soziale Kontakte, Taifun, Erdbeben

Hallo,

diesen Monat mache ich mal was ganz anderes als extrem Sightseeing am Wochenende. Hauptursache ist nicht die Regenzeit, die ist ausgefallen, auch nicht die Taifun-Saison, die auch nicht besonders ist spannend ist. Dramatischer sind da schon die Erdbeben, die locker ein AKW zum havarieren bringen und neben Wolkenkratzern auch mein Büro zum wackeln bringen. Letzteres hatte dafür mal ein abenteurliches Flair.
Diese ganzen Naturgewalten haben auch was Gutes, man kommt sich näher und lernt die Menschen um einen herum besser kennen. In letzter Zeit habe ich am Wochenende viel Zeit mit Japanern verbracht und im Moment ist kein Ende in Sicht. Zum Glück, denn dank ortskundiger Hilfe gibts mehr zu entdecken und man verliert das Touristenimage ein klein wenig, obwohl man Japan als 1,5%ter immer irgendwie besonders bleibt. Da ich mich nicht bis zum Ende meines Praktikums auf japanischen Festivals rumtreiben möchte geht es am ersten August Wochenende auf den Fuji-san, mal Hallo sagen und ein paar Fotos von der Gegend machen. Eine weitere Besonderheit wird die zweite Augustwoche, da habe ich wieder staatlichen Urlaub, schimpft sich Obon-Woche. In dieser Zeit geht es ab in den Süden mit einem Mietwagen, Zelt und drei weiteren Praktikanten.

Montag, 2. Juli 2007

Bewegte Bilder sagen mehr als Worte

The Killers - Read My Mind