Hallo,
diesen Monat mache ich mal was ganz anderes als extrem Sightseeing am Wochenende. Hauptursache ist nicht die Regenzeit, die ist ausgefallen, auch nicht die Taifun-Saison, die auch nicht besonders ist spannend ist. Dramatischer sind da schon die Erdbeben, die locker ein AKW zum havarieren bringen und neben Wolkenkratzern auch mein Büro zum wackeln bringen. Letzteres hatte dafür mal ein abenteurliches Flair.
Diese ganzen Naturgewalten haben auch was Gutes, man kommt sich näher und lernt die Menschen um einen herum besser kennen. In letzter Zeit habe ich am Wochenende viel Zeit mit Japanern verbracht und im Moment ist kein Ende in Sicht. Zum Glück, denn dank ortskundiger Hilfe gibts mehr zu entdecken und man verliert das Touristenimage ein klein wenig, obwohl man Japan als 1,5%ter immer irgendwie besonders bleibt. Da ich mich nicht bis zum Ende meines Praktikums auf japanischen Festivals rumtreiben möchte geht es am ersten August Wochenende auf den Fuji-san, mal Hallo sagen und ein paar Fotos von der Gegend machen. Eine weitere Besonderheit wird die zweite Augustwoche, da habe ich wieder staatlichen Urlaub, schimpft sich Obon-Woche. In dieser Zeit geht es ab in den Süden mit einem Mietwagen, Zelt und drei weiteren Praktikanten.
Kartenmaterial:
Alltagsleben Tokyo
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