ich war ja letztes Wochenende auf dem höchsten Berg Japans dem Fujiyama. Der Berg ist aber nicht nur aufrgund seiner Höhe berühmt sondern auch wegen seiner Form, er steht wie eine Geodreieck in der Gegend rum, und der Tatsache das es ein Vulkan ist. Trotz seiner Inaktivität gibt es noch genügend Infomaterial was im Falle eines Ausbruches zu tun ist. Gemäß der Tradition wird er Fuji-san bei Nacht mit einer Flasche Sake bestiegen. Zum einen kann man auf der Spitze einen phänomenalen Sonnenaufgang genießen und zum anderen hat man danach heilige Sake. Der Aufstieg an sich ist nicht sonderlich spektakulär, da man Serpentinen hochläuft. Nur ein kleinesStück bietet für 300m Kletterspass für unprofessionelle Kletterer. Blöd war nur der Taifun, welcher ab 3200m Höhe mehr als nur nervig war. Bei 3400m ist dann das passiert was kommen musste bei Wind und Regen - Ich bin ausgekühlt und das nach 15min Pause auf einer Baude. Halb so wild, da auf dem Mount Fuji mehr als genügend Schlafmöglichkeiten sind. Dumm nur wenn man den Sonnenaufgang verpasst.So habe ich mich mit Bildern von 3400m Höhe zu frieden gegegeben. Wer wissen will wie aus auf der Spitze aussieht, dem sei der Beitrag von meinem Arbeitskollege René aus Düsseldorf ans Herz gelegt. Man beachte Bitte auch den klaren Ausblick auf die Sonne :-). Glücklicherweise hatten wir uns einen Mietwagen besorgt und so ging es auf dem schnellsten Weg in einen Onsen, kann man grob mit einem Thermalbad vergleichen nur viel entspannter. Nach unserem Bergabenteuer waren Wir in Matsumoto, einer Stadt in der japanischen Alpenregion. Dort haben wir ein altes japanischen Schloss gesehen, was zum Glück nicht tausendmal aufgebaut wurde bzw von Ursprungsort entfernt wurde. Das machen die Japaner nämlich sehr gerne. Danach war Weiterbildung in Sachen Wasabianbau und -verwertung auf der Wasabifarm angesagt. Diese Rettichart ist in Japan eine Art Nationalgemüse und jedem Japaner heilig. Neben dem Anbau waren auch die vielen Produkte beieindruckend, besonders die weiße Wasabischokolade. Danach hat es uns nach Obuse und Shiga verschlagen, wo wir schmerzlich feststellen mussten das Japan ohne japanische Karte bzw ohne Zusatzinformationen für nicht-Japaner immer noch sehr verschlossen ist. Schade eigentlich. Trotzdem konnten wir in beiden Orten ein paar schnicke Eckchen finden. Am Samstagabend hat es uns nach Nagano verschlagen, der Ort an dem 1998 die olympischen Winterspiele zu Besuch waren. Was verständlich ist, wenn man den Tempel von Nagano sieht. Sehr schön und vorallem Originalzustand und -standort. Hat man wie oben schon erwähnt sehr selten in Japan. Die Stadt Nagano lebt vom Ruhm der Winterspiele und hat an sich nicht wirklich was zu bieten, außer im Winter ideale Bedingungen um Wintersport zu betreiben. Abgeschlossen wurde der Wochenendtrip mit einem Besuch in dem Erholungsgebiet um Karuizawa, das neben Wasserfällen auch einen aktiven Vulkan, Asama-yama, zu bieten hat. Wie es sich für einen echten Wochentrip gehört verbringt man ab Sonntagnachmittag bis zum Abend die Zeit im Stau. Für 120km haben wir stattliche 5 Stunden gebraucht.
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| Reisemonat August in Japan |

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