Kartenmaterial: Alltagsleben Tokyo

Donnerstag, 28. Juni 2007

Dritter Platz beim Klippenklettern

Konichiwa,

letztes Wochenende habe ich die Sonne am Samstag im Yoyogi Park genossen und eine Abschiedsparty veranstaltet. Zwei Praktikanten fahren wieder nach Hause. Reisende soll man ja nicht aufhalten, weshalb ich mich dazu entschlossen habe den Sonneaufgang am Sonntag in Yokohama zu genießen. Nachdem tollen Sonnenaufgang ging es nach Kamakura auf die Enoshima Insel, hier ist die Heimat der Göttin der Liebe, Schönheit und Glückseligkeit. Glücklicherweise war ich sehr früh in Enoshima, als ich um 10 die Insel via Brücke verlassen habe kammen mir ganz viele Japaner entgegen die alle in Sightseeing Laune waren. Zielsicher bin ich auf die Muira-Halbinsel geflohen und habe ich am Klippenklettern versucht. Leider hat das Wetter nicht lange mitgespielt und so ging es gegen 17:00 Uhr wieder nach Tokyo.

Yokohama, Enoshima Island, Muira Halbinsel


Gestern habe ich meine offizielle Halbzeit erreicht. Wie schnell die Zeit doch vergeht. Zum Fest beschert mir google.de mit der Suche "Lars in Japan" den dritten Platz von 1.9 Millionen Treffen. Böse Zungen behaupten ja es liegt am googlen eigenen Blog-Dienst, welchen ich fleißig nutze, und nicht an meiner Beliebtheit. Naja Neider gibt es überall ;-).

Montag, 18. Juni 2007

Siebenmeilenstiefel

Letztes Wochenende bin ich dem hektischen Tokyo entflohen nach Hakone am Samstag und Hanno am Sonntag. Hauptziel:Wandern!!! Mache ich eigentlich nicht so gerne, aber nach all den blinkenden Lichtern, piependen Ampeln und sprechenden Lastern war Natur von nöten. Hakone ist das Nr.1 Erholungsgebiet für geplagte Tokyoer was ich persönlich nachvollziehen kann. Bei gutem Wetter kann man sogar Fuji-san sehen.

Es gibt ein tolles Freilichtkunstmuseum, aktive Schwefelquellen,den schönen See Ashi, einen Checkpoint aus der Edo-Periode und wunderschöne Natur, die zum Wandern einlädt. Bevor es jedoch mit dem wandern losging, gabs erstmal schwarze Eier, die das Leben verlängern

Dumm nur das es kaum Wanderwege gibt bzw. sind diese verdammt gut versteckt oder man findet Sie nur mit fehlerfreien Japanisch.

Nach einigem suchen gab es auf einmal ein 10km langes Stück historischer Straße. Dieses Stück gehört zu einem Pfad, der Kyoto mit Tokyo verbunden hat.




Am Sonntag war ich in Hanno. Hanno ist eine Stadt, die mit der SEIBU-Linie von Ikebukuro aus erreicht werden kann und gehört zu einem 90km langen Pilgerweg mit 35 Tempeln und vielen Hügeln, der Höhste ist ganze 500m hoch. Nach 1 Std gab es nur noch den Gesang der Vögel und Grün. Ab und zu ein paar Japaner und ganz viel nix...

Dafür viel das Arbeiten verdammt schwer heute morgen...



Hakone




Hanno

Mittwoch, 6. Juni 2007

Nikko, die zweite

Hallo,

letztes Wochenende war ich endlich in Nikko. Das ist eine 17000 Seelenstadt nördlich von Tokyo. Die Stadt an sich hat nicht viel zu bieten, dafür gibt es Natur und eine interessante Tempelanlage, die von der UNESCO als Weltkulturerbe deklariert wurde.
Nikko

Aus Nikko kommen auch die drei Affen (Nix hören, Nix Sehen, Nix Erzählen). Zum Schluss gab es eine kulinarische Spezialität von Nikko - Yuba. Hierbei handelt es sich um eine Leckerei die bei der Tofu Herstellung entsteht.